FAQ Zum Direktinvestment EnergieEffizienzA+

Zum Investment

Deutsche Lichtmiete®Direktinvestment – Was bedeutet das genau?

Im Rahmen des Direktinvestments tritt der Investor unmittelbar als Käufer einer genau spezifizierten Menge und Art von Deutsche Lichtmiete® LED-Industrieprodukten auf, ohne Berücksichtigung der Interessen anderer Investoren. Die Vermietung und Veräußerung wird mittels entsprechender Kauf-, Miet- und Rückkaufverträge der Deutschen Lichtmiete® geregelt. Die Deutsche Lichtmiete® tritt sowohl in der Funktion des Anbieters von Direkt-Investment-Angeboten als auch als Verwalter der Deutschen Lichtmiete® LED-Industrieprodukte auf. Der Investor schließt also Verträge mit dem unmittelbar handelnden Partner.

Wann ist der Mietbeginn?

Der Mietbeginn ist gemäß Kauf-, Miet- und Rückkaufvertrag zum nächsten Monatsersten nach Geldeingang.

Wann erfolgen Auszahlungen?

Der Investor erhält seine Rückflüsse vierteljährlich. Die Auszahlungen erfolgen jeweils bis zum 10. des dem Quartal folgenden Monats. Die erste Mietzahlung erfolgt 10 Tage nach dem ersten vollen Quartal nach Geldeingang. Der Rückkaufpreis ist innerhalb von 4 Wochen nach Beendigung des Mietvertrages sowie nach Rückgabe des Originals des Eigentumszertifikats zur Zahlung fällig.

Können Eheleute und Minderjährige Deutsche Lichtmiete LED-Produkte erwerben?

Eheleute können Deutsche Lichtmiete® LED-Industrieprodukte erwerben; beide Ehepartner müssen die Vertragsunterlagen unterzeichnen und sich entsprechend legitimieren.

Bei Minderjährigen müssen die jeweiligen Erziehungsberechtigten des/der Minderjährigen den Vertrag unterzeichnen; eine Identifizierung muss hier für die/den Minderjährige/n und den/die Erziehungsberechtigten erfolgen. Eltern dürfen ihre minderjährigen Kinder nur wirksam vertreten, wenn geschlossene Verträge „lediglich rechtliche Vorteile“ mit sich bringen. Die Beurteilung, ob das Vertragswerk des Deutsche Lichtmiete® Direkt-Investitions-Programms lediglich rechtliche Vorteile bringt oder nicht, kann rechtlich unterschiedlich beurteilt werden und ist vom Einzelfall abhängig.

Investoren aus dem Ausland Deutsche Lichtmiete LED-Produkte erwerben?

Grundsätzlich können Investoren aus dem Ausland (EU und Nicht-EU) Deutsche Lichtmiete® LED-Industrieprodukte erwerben. Eine Ausnahme bilden Personen mit einer Staatsbürgerschaft der Vereinigten Staaten von Amerika.

Da die Direktinvestitionen in Deutsche Lichtmiete® LED-Industrieprodukte ausschließlich in der Bundesrepublik Deutschland öffentlich angeboten werden, muss die Vertragsunterzeichnung auch in der Bundesrepublik Deutschland stattfinden.

In jedem Fall sollte der Investor den Rat eines Steuerberaters in Anspruch nehmen, der seine individuelle Situation aus steuerlicher Sicht beurteilen kann.

Können Deutsche Lichtmiete LED-Produkte vor Ablauf der Mietlaufzeit veräußert werden?

Investoren können ihre Deutsche Lichtmiete® LED-Industrieprodukte jederzeit verkaufen, wenn ein neuer Eigentümer in die Verträge mit der Deutschen Lichtmiete® eintritt. Ein geregelter Markt für den An- und Verkauf von Deutsche Lichtmiete® LED-Industrieprodukten besteht jedoch nicht.

Zu Deutsche Lichtmiete®

Wer ist die Deutsche Lichtmiete® und seit wann gibt es sie?

Die Deutsche Lichtmiete GmbH wurde 2008 als erstes Unternehmen seiner Art mit dem Geschäftszweck der Einbringung und Vermietung von energieeffizienter Beleuchtungstechnik (LED) in Unternehmen gegründet und setzt damit Maßstäbe bei der Energieeinsparung.

Das Unternehmen ist mittlerweile in mehrere Geschäftsbereiche wie Produktion, Handel, Vermietung und Service aufgeteilt. Die ursprünglich gegründete Deutsche Lichtmiete GmbH fungiert heute hauptsächlich als Dachgesellschaft der Tochtergesellschaften. Die Deutsche Lichtmiete® ist privat geführt und konzern- sowie bankenunabhängig.

Liegen für die von der Deutschen Lichtmiete® betriebenen Geschäfte behördliche Genehmigungen vor?

Die Gewerbeanmeldungen aller Gesellschaften liegen vor. Entsprechende Befreiungen für genehmigungspflichtige Geschäfte sind überdies erteilt worden.

Als Inverkehrbringer von Beleuchtungskörpern im Sinne des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG) ist die Deutsche Lichtmiete GmbH bei der Stiftung „elektro-altgeräte-register“ (ear) unter der WEEE-Reg.-Nr. DE 94662956 registriert.

Gibt es ein Organigramm zu den einzelnen Gesellschaften mit den jeweiligen Aufgaben?

Ein Organigramm der Unternehmensgruppe kann bei der Deutschen Lichtmiete® angefordert werden bzw. ist im jeweils aktuell gültigen Verkaufsprospekt enthalten.

Liegt bereits eine Leistungsbilanz vor?

Für die Wirtschaftsjahre 2012 bis 2017 liegen unabhängige Prüfungsberichte einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft vor, welche die fristgerechten Zahlungen an die Investoren und den pünktlichen und vollständigen Zahlungseingang der Mietzahlungen unserer Kunden bestätigen. Die entsprechenden Bestätigungen können bei der Deutschen Lichtmiete® angefordert werden.

Liegen Führungszeugnisse der Unternehmensführung vor?

Ja, mit dem Vermerk "keine Eintragungen".

Wie ist das Rating des Unternehmens bei der Creditreform?

Mehrere Gesellschaften der Deutsche Lichtmiete Unternehmensgruppe, u. a. die Produktionsgesellschaft und die Vermietgesellschaft wurden mit dem CrefoZert der Creditreform ausgezeichnet. Die Zertifikate können bei Interesse bei der Deutschen Lichtmiete® angefordert werden.

Sind die Bilanzen und Geschäftszahlen veröffentlicht und wenn ja, wo sind diese zu finden?

Die Unternehmen der Deutsche Lichtmiete Unternehmensgruppe hinterlegen, wie jede andere Kapitalgesellschaft, fristgerecht und pünktlich ihre Bilanzen in den öffentlichen Registern.

Setzt die Deutsche Lichtmiete Fremdkapital bei ihren Firmen ein oder verzichtet sie darauf?

Die gesamte Deutsche Lichtmiete Unternehmensgruppe ist bis zum heutigen Tage rein durch Eigenkapital und Investorengelder finanziert. Es bestehen keine Bankverbindlichkeiten.

Zu den Verträgen

Kauf-, Miet- und Rückkaufvertrag – warum drei Verträge?

Es handelt sich hierbei um einen Vertrag, der den Kauf, die Vermietung und gleichzeitig den Rückkauf regelt. Neben den fest vereinbarten Mieten sowie dem feststehenden Rückkaufpreis wird damit gleichzeitig eine steuerliche und rechtliche Klarheit erreicht. Der Investor bleibt zivilrechtlicher Eigentümer, aus steuerlicher Sicht wird die Deutsche Lichtmiete® wirtschaftlicher Eigentümer.

Warum ein Mittelfreigabevertrag?

Der Mittelfreigabevertrag regelt die Verwendung der Investorengelder, zum Beispiel wann Gelder für Investitionen freigegeben werden dürfen oder wann und in welchem Fall eingezahlte Investorengelder an den Investor zurückgezahlt werden müssen. Er schützt vor einem zweckentfremdeten Einsatz der Investorengelder.

Warum ein Mieteinnahmenpoolvertrag?

Der Mieteinnahmenpoolvertrag deckt den unwahrscheinlichen Fall des Ausfalles der Deutschen Lichtmiete® ab und sichert die weitere Verwaltung des Investments der Investoren. Damit wurde ein Instrument zur Sicherung der Investoreninteressen geschaffen, dass in dieser Form nur von der Deutschen Lichtmiete® angeboten wird.

Die LED-Produkte werden erst 90 Tage nach Zahlung übereignet – warum ist das so?

Nach Kauf durch den Investor werden die Deutsche Lichtmiete® LED-Industrieprodukte in der Regel erst produziert und dann an Mietkunden vermietet. Damit das LED-Produkt dem Investor übereignet werden kann, benötigt die Deutsche Lichtmiete® für Produktion bzw. Einkauf und Lieferung bis zu 90 Tage. Die Einigung über den Eigentumsübertrag erfolgt anschließend dadurch, dass die Deutsche Lichtmiete® dem Investor ein Eigentumszertifikat übermittelt, in dem die LED-Industrieprodukte mit ihren jeweiligen Seriennummern bezeichnet sind.

Was passiert, wenn der Investor das Eigentumszertifikat der LED-Industrieprodukte verliert?

Wenn das Eigentumszertifikat der LED-Industrieprodukte verloren wird, ist der Investor dazu verpflichtet, gegenüber der Deutschen Lichtmiete® eine von ihm unterzeichnete eidesstattliche Erklärung hinsichtlich seines Verlustes abzugeben. Anschließend wird ein neues Eigentumszertifikat ausgestellt.

Welche Verkaufsunterlagen werden zur Verfügung gestellt?

Es stehen der jeweils aktuell gültige Verkaufsprospekt des LichtmieteEnergieEffizienz A+ Direkt-Investitions-Programms, die Vermögensanlagen-Informationsblätter je Angebot, die Werbebroschüre für das LichtmieteEnergieEffizienz A+ Direkt-Investitions-Programm, das jeweilige Angebotsblatt sowie der Kauf-, Miet- und Rückkaufvertrag, inklusive der Anlagen Mittelfreigabevertrag und Mieteinnahmenpoolvertrag, zur Verfügung. Bei Bedarf kann zusätzlich ein individuelles Berechnungsbeispiel ausgehändigt werden.

Zur Mittelverwendung

Es gibt einen Mittelverwendungskontrolleur – wer ist das?

Mit der Mittelverwendungskontrolle wurde die THD Treuhanddepot GmbH, Lisa-Keßler-Straße 65 in D-28355 Bremen, beauftragt.

Welche Aufgabe hat der Mittelverwendungskontrolleur (folgend MVK) genau und wie wird er vergütet?

Aufgabe des Mittelverwendungskontrolleurs ist die Kontrolle und Freigabe sämtlicher Verfügungen vom Konto des Mittelverwendungskontrolleurs. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Mittelfreigabevertrag.

Die Vergütung des Mittelverwendungskontrolleurs beträgt einmalig 0,75 % des Kaufpreises für die LED-Industrieprodukte, maximal jedoch 300 Euro zzgl. MwSt.

Wie ist die Auszahlung der Investorengelder durch den MVK auf das Geschäftskonto der Deutschen Lichtmiete geregelt?

Erst nach der Prüfung eines wirksam abgeschlossenen Kauf-, Miet- und Rückkaufvertrages, der Einkaufsrechnung für die jeweiligen Anlageobjekte, des Mietvertrages des Vertragspartners des Investors mit der Deutsche Lichtmiete Handelsgesellschaft mbH, des Eigentumszertifikats für den Investor und einer schriftlichen Versicherung des Vertragspartners des Investors betreffend der vertragskonformen Mittelverwendung durch den Mittelverwendungskontrolleur, gibt dieser die Mittel an die Deutsche Lichtmiete® frei. Genaue Details regelt der Mittelfreigabevertrag.

Gibt es Unterlagen, die die ordentliche Mittelverwendung dokumentieren?

Die ordentliche Mittelverwendung wird durch den Mittelfreigabevertrag dokumentiert. Dieser regelt eindeutig, welche Nachweise erbracht sein müssen, damit die durch Investoren auf das Konto des Mittelverwendungskontrolleurs eingezahlten Mittel an die Deutsche Lichtmiete® weitergeleitet werden dürfen. Der Vertrag regelt ebenso klar, in welchem Fall und in welcher Frist eingezahlte Gelder an Investoren, wegen nicht erbrachter Nachweise, zurückgezahlt werden müssen. Der Mittelfreigabevertrag liegt dem Kauf-, Miet- und Rückkaufvertrag bei.

Zur steuerlichen Gestaltung

Liegt eine steuerliche Beurteilung vor?

Eine steuerliche Beurteilung liegt über die Würdigung des Ankaufs, der Vermietung und des Rückkaufs der LED-Produkte der Deutschen Lichtmiete® von Privatanlegern vor und kann bei Bedarf jederzeit eingefordert werden.

Wie müssen die Erträge versteuert werden?

Die Erträge aus dem Deutsche Lichtmiete® Direkt-Investitions-Programm unterliegen als Einkünfte aus Kapitalvermögen der Kapitalertragsteuer (Abgeltungsteuer).

Es liegt eine Kapitalüberlassung vor, die zu Einkünften nach § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG führt. Die einzelnen Mietzahlungen sind nach der Zinsstaffelmethode in einen Kapital- und einen Zinsanteil aufzuteilen. Der Kapitalanteil entspricht dem Tilgungsanteil und wird nicht besteuert. Der Zinsanteil unterliegt der Kapitalertragsteuer, die gemäß § 43a Abs. 1 EStG 25 % der steuerpflichtigen Zinserträge zzgl. Solidaritätszuschlag, demnach insgesamt 26,375 %, beträgt. Sofern der persönliche Einkommensteuersatz unter 25 % liegt, kommt dieser zur Anwendung. Bei Kirchensteuerpflicht fällt zusätzlich Kirchensteuer an.

Muss der Investor ein Gewerbe anmelden?

Nein, der Investor erwirbt die Deutsche Lichtmiete® LED-Industrieprodukte in der Regel auf privater Ebene, daher ist keine Gewerbeanmeldung erforderlich.

Wer führt die Steuern ab?

Die Steuern werden in der persönlichen Steuererklärung des Investors erfasst und von ihm selbst abgeführt.

Wie sieht eine Zinsbescheinigung aus?

Jeder Investor erhält von der Deutschen Lichtmiete® zum Jahresanfang eine Zinsbescheinigung über die steuerpflichtigen Zinsanteile aus dem Vorjahr. Darin sind zusätzlich allgemeine Informationen wie Investitionssumme, Mietbeginn und der jeweilige Auszahlungsbetrag enthalten. Die bis zum 10. Januar des laufenden Jahres gutgeschriebene Mietauszahlung wird dem Vorjahr zugerechnet.

Welcher Einkunftsart gehören Einnahmen aus der Vermietung von Deutsche Lichtmiete LED-Produkten an?

Die Einnahmen stellen in der Regel Einkünfte aus Kapitalvermögen dar.

Zivilrechtlicher Eigentümer ist aufgrund der Vertragsgestaltung der Investor. Durch den Kauf-, Miet- und Rückkaufvertrag verkauft der Investor steuerrechtlich an die Deutsche Lichtmiete® zurück. Damit hat der Investor eine Kapitalüberlassung an die Deutsche Lichtmiete® erwirkt. Die Deutsche Lichtmiete® hat die LED-Industrieprodukte entsprechend in den Büchern und schreibt diese selbst ab. Daher erzielt der Investor Einkünfte aus Kapitalvermögen und hat den Vorteil der begünstigten Besteuerung. Detaillierte Informationen eines Wirtschaftsprüfers zur steuerlichen Würdigung werden auf Anfrage zugestellt.

Können Investoren aus dem Ausland (EU und Nicht- EU) Deutsche Lichtmiete LED-Produkte erwerben?

Grundsätzlich können Ausländer Deutsche Lichtmiete® LED-Industrieprodukte erwerben. Eine Ausnahme bilden Personen mit einer Staatsbürgerschaft der Vereinigten Staaten von Amerika.

Die Vertragsunterzeichnung muss in der Bundesrepublik Deutschland stattfinden. Im Hinblick auf die Einkommensteuer sind wichtige Aspekte u. a. der Wohnsitz des Investors, in welchem Land er besteuert wird und ob ggf. Doppelbesteuerungsabkommen greifen. In jedem Fall sollte der Investor den Rat eines Steuerberaters in Anspruch nehmen, der seine individuelle Situation aus steuerlicher Sicht beurteilen kann.

Zur rechtlichen Gestaltung im Vertrieb

Gibt es eine Erlaubnispflichtbefreiung der BaFin/Deutschen Bundesbank?

Die Stellungnahme der Deutschen Bundesbank über die Befreiung von der Erlaubnispflicht nach § 32 KWG liegt vor.

Bei den Vermögensanlagen des Deutsche Lichtmiete® EnergieEffizienz A+ Direkt-Investitions-Programms handelt es sich um Direktinvestitionen nach § 1 Abs. 2 Nr. 7 VermAnlG in Deutsche Lichtmiete® LED-Industrieprodukte. Für das öffentliche Angebot dieser Vermögensanlagen ist ein von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) genehmigter Verkaufsprospekt erforderlich. Dieser ist bei der Deutschen Lichtmiete® erhältlich.

Sind Vermittlungsgebühren bzw. -provisionen umsatzsteuerpflichtig?

Ja, die von der Deutschen Lichtmiete® erstellten Provisionsgutschriften sind umsatzsteuerpflichtig. Wesentlicher Aspekt für die Umsatzbesteuerung der Vermittlungsleistung ist die Einordnung als „sonstige Leistung“ gemäß § 3 Abs. 9 UStG sowie der Ort der Leistung (Inland).

Zu den rechtlichen Grundlagen

Werden Eigentumszertifikate ausgestellt?

Der Investor erhält einen Eigentumsnachweis mit den Seriennummern seiner Deutsche Lichtmiete® LED-Industrieprodukte.

Befinden sich Seriennummern auf den LED-Produkten?

Die Deutsche Lichtmiete® LED-Industrieprodukte werden mit fortlaufenden Seriennummern ausgeliefert und können dadurch jedem Investor und Mietkunden individuell und eindeutig zugeordnet werden.

Sind die Seriennummern unverwechselbar?

Ja, die Unverwechselbarkeit ist gewährleistet. Jede Seriennummer wird nur ein einziges Mal vergeben.

Werden die LED-Produkte unter Eigentumsvorbehalt an den Mietkunden geliefert?

Ja. Dies ist klar in den jeweiligen Mietverträgen geregelt.

Zur Wirtschaftlichkeit

Wurde eine Plausibilitätsprüfung analog dem WpHG durchgeführt?

Eine Plausibilitätsprüfung analog dem Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) ist nicht notwendig, da es sich bei dem Direktinvestment nicht um ein Finanzinstrument handelt.

Für jeden für das Direkt-Investitions-Programm von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht genehmigten Verkaufsprospekt wird eine unabhängige Plausibilitätsprüfung zur Verfügung gestellt.

Gibt es Berechnungsunterlagen, um ein individuelles Angebot zu errechnen?

Ein Angebotsrechner steht unter www.deutsche-lichtmiete-invest.de zur Verfügung.

Zu den Mietkunden

An welche Kunden werden die LED-Produkte der Deutschen Lichtmiete® vermietet?

Die Deutsche Lichtmiete® vermietet an bonitätsstarke Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Produktion, Handel und Dienstleistung, Sozial- und Gesundheitswesen sowie die öffentliche Hand.

Werden die Mietkunden dem jeweiligen Investor mitgeteilt?

In der Regel werden die Mietkunden den Investoren nicht mitgeteilt. Der Verwaltungsaufwand für eine permanente Information über den Einsatzort der LED-Industrieprodukte eines Investors wäre zu hoch. Der Verbleib der LED- Industrieprodukte ist jedoch bei der Deutschen Lichtmiete® dokumentiert und steht u. a. dem Mittelverwendungskontrolleur zur Einsicht zur Verfügung.

Darüber hinaus muss die Deutsche Lichtmiete® dem Wunsch vieler Mieter nachkommen und darf oftmals keine Daten von Mietkunden veröffentlichen.

Wer prüft die Bonität der Mietkunden und wie wird die Prüfung durchgeführt?

Die Bonitätsprüfung der Mietkunden wird durch die Deutsche Lichtmiete® nach strengen Kriterien vorgenommen. Auskünfte erfolgen über Bundesanzeiger, Creditreform und Banken. Bei nicht eindeutiger Bonitätslage wird Einsicht in Jahresabschlüsse genommen. Ggf. verbürgt sich ein Gesellschafter des Mietkunden, dazu werden Vermögensübersichten o. Ä. angefordert und geprüft und evtl. ein Termin vor Ort zur abschließenden Besprechung vereinbart. Bei ungeklärten Sachverhalten lehnt die Deutsche Lichtmiete® die Zusammenarbeit mit Mietkunden jedoch auch regelmäßig ab.

Wie ist die Bonität der bestehenden Mietkunden?

Die Bonität der Mietkunden ist überdurchschnittlich gut. Die Ausfallwahrscheinlichkeit liegt weit unter dem Bundesdurchschnitt.

Laut aktueller Bescheinigung des Wirtschaftsprüfers liegt die Ausfallwahrscheinlichkeit der Mietkunden im Mittel bei 0,26 %. Der Bundesdurchschnitt liegt laut Creditreform bei rund 1,48 %.

Was passiert, wenn ein Mietkunde nicht zahlt?

Die Deutsche Lichtmiete® hat alle Eigentumsrechte gemäß deutschem Recht sowie die Möglichkeit des Rückbaus und der Weitervermietung. Die Deutsche Lichtmiete® wird in einem solchen Fall die LED-Industrieprodukte ausbauen und an ein anderes Unternehmen vermieten.

Zu den Rechten des Investors

Welche Rechte gibt es (internationales Recht, Durchsetzbarkeit, Gewährleistungsansprüche)?

Alle Verträge sind nach deutschem Recht gestaltet und unterliegen deutschem Recht.

Gibt es für den Investor Aussonderungsrechte?

Dies kommt nicht zum Tragen, da der Investor als Eigentümer alle Eigentumsrechte an den LED-Industrieprodukten hält. Die LED-Industrieprodukte zählen daher nicht zur Insolvenzmasse (wie auch bei Leasing üblich).

Wer nimmt die Rechte für den Investor wahr (z. B. Ausbau und Lieferung der LED-Produkte, Forderungseinzug usw.)?

Dies ist allein Aufgabe der Deutschen Lichtmiete®. Ansprechpartner und Risikoträger ist die Deutsche Lichtmiete®.

Zu den Produktrisiken

Gewährleistungsrechte: Was passiert, wenn die LED-Produkte defekt sind?

Die Kosten für Ausfall und die Reparatur sind in jedem Projekt einberechnet und werden von der Deutschen Lichtmiete® übernommen. Die Deutsche Lichtmiete® kalkuliert mit einem Ausfall von max. 5 % p. a. zzgl. Kosten. Tatsächlich liegt der Ausfall aktuell bei unter 0,1 %.

Siehe auch Frage „Welche Garantien hat der Mietkunde über die Haltbarkeit der Produkte?“.

Verzichtet die Deutsche Lichtmiete® ausdrücklich auf Mietminderungsansprüche gegen den Investor?

Ja.

Was geschieht bei verspäteter Lieferung der LED-Produkte?

Bei verspäteter Lieferung werden Projekte erst später umgesetzt. Durch den vertraglich festvereinbarten Mietbeginn mit dem Investor trägt die Deutsche Lichtmiete® das Risiko der verspäteten Umsetzung von Projekten.

Wer übernimmt den Einbau der LED-Produkte und wer trägt die damit einhergehenden Risiken?

Den Einbau der Deutsche Lichtmiete® LED-Industrieprodukte übernehmen Fachbetriebe für die Deutsche Lichtmiete® als Subunternehmen oder die Deutsche Lichtmiete® selbst, ebenso die damit verbundene Gewährleistung und die Risiken. Nach Fertigstellung wird das Projekt von einem Sachverständigen der Deutschen Lichtmiete® und einem Projektbeauftragten des Kunden abgenommen.

Was ist mit Mietminderungsansprüchen des Mietkunden?

Da dem Investor eine feste Miete vertraglich zugesagt wird, fällt eine eventuelle Mietminderung nicht zu Lasten des Investors, sondern wird von der Deutschen Lichtmiete® getragen.

Was passiert bei Haftpflichtfällen? Ist die Deutsche Lichtmietehinreichend versichert?

Die Deutsche Lichtmiete® ist für jedes Projekt hinreichend gegen Haftpflichtschäden bei der Allianz Versicherung sowohl als Hersteller als auch für Handwerkerleistungen ausreichend versichert.

Zu den Risiken des Investments

Was passiert im Fall einer Insolvenz des Mietkunden?

Aus Sicht der Deutschen Lichtmiete®:
Die Deutsche Lichtmiete® hat alle Eigentumsrechte gemäß deutschem Recht, zum Beispiel Rückbau und Weitervermietung. Die Deutsche Lichtmiete® wird entweder die LED-Industrieprodukte weitervermieten (an den Insolvenzverwalter des Mietkunden) oder rückbauen und an einen anderen Mietkunden vermieten. Sollte der Insolvenzverwalter einen neuen Mietkunden (Nachmieter) finden, so wird die Deutsche Lichtmiete® diesem die Weitermietung anbieten – gute Bonität des neuen Mietkunden vorausgesetzt.

Aus Sicht des Investors:
Das Risiko für den Ausfall eines Mietkunden trifft ganz allein die Deutsche Lichtmiete®. Die Deutsche Lichtmiete® ist Ansprechpartner der Investoren und übernimmt vollständig das Ausfallrisiko der Mietkunden.

Kann die Deutsche Lichtmiete® die Herausgabe der LED-Produkte verlangen?

Ja, die Deutsche Lichtmiete® wird jedoch immer versuchen, im Interesse der Investoren und ihres eigenen Ertrages, eine Vermietung an einen anderen Mietkunden so schnell wie möglich zu organisieren.

Kann die Deutsche Lichtmiete im Falle einer Insolvenz des Mietkunden den Vertrag mit dem Investor kündigen?

Nein, die Deutsche Lichtmiete® kann den Vertrag mit dem Investor nicht kündigen. Alle Mietverträge aller Mietkunden haften kollektiv für alle Kauf-, Miet- und Rückkaufverträge zwischen der Deutschen Lichtmiete® und den Investoren (Risikostreuung).

Was ist mit dem Bonitäts- und Reputationsrisiko der Deutschen Lichtmiete?

Dieses Risiko wirkt sich zunächst nur bei der Deutschen Lichtmiete® aus, jedoch bei dauerhaften negativen Unternehmensergebnissen wäre die Deutsche Lichtmiete® nicht mehr in der Lage, die fest vereinbarten Mieten und Rückkaufpreise zu erbringen.

Was passiert, wenn keine ausreichende Anzahl an Mietkunden gewonnen werden kann (Vermarktungsrisiko)?

In diesem Fall würde das Geld an den Investor zurückfließen. Zur weiteren Sicherheit besteht die Möglichkeit, das speziell eingerichtete Konto des Mittelverwendungskontrolleurs zu verwenden.

Gibt es ein Währungsrisiko? Wenn ja, wer trägt es?

Ein Währungsrisiko gibt es nicht. Die Vertragswährung aller Verträge ist Euro.

Was passiert, wenn der Rückfluss nicht mehr geleistet werden kann & es Probleme bei der Herausgabe der LED-Produkte gibt?

Dem Investor werden alle Ansprüche der Deutschen Lichtmiete® gegen den Mietkunden abgetreten. Daher würde der Mietvertrag zwischen Investor und Mietkunde weiterbestehen und bedient werden.

Tatsächlich wäre eine Sicherstellung der LED-Industrieprodukte problematisch, da diese in der Regel bei verschiedenen Mietkunden verbaut sein können. Deshalb wäre eine Sicherstellung nicht empfehlenswert. Eine unveränderte Weitervermietung ist in einem solchen Fall für den Investor das Beste, um die Rendite und Rückzahlung zu sichern.

Was passiert bei einem Ausfall der Deutschen Lichtmiete?

Sollte die Deutsche Lichtmiete® ausfallen, kann der Investor direkt auf seine Deutsche Lichtmiete® LED-Industrieprodukte zugreifen und eine Weitervermietung betreiben. Da die Mietzahlungen der Mietkunden an die Deutsche Lichtmiete® an die Investoren abgetreten sind, haben diese bei einem Ausfall der Deutschen Lichtmiete® die Möglichkeit, sich die Miete auch direkt überweisen zu lassen. Ansonsten hat der Investor alle Eigentumsrechte gemäß deutschem Recht, zum Beispiel Rückbau und Weitervermietung usw.

Wurde ein Direktinvestment mit einem Mieteinnahmenpoolvertrag gewählt, hat der Treuhänder die Übersicht, wo die LED-Industrieprodukte verbaut sind und die entsprechenden Mietverträge mit den Mietkunden vorliegen. Der Treuhänder wird die Weitervermietung der LED-Industrieprodukte betreiben und die Mieterträge quotal an alle Investoren, die einen Mieteinnahmenpoolvertrag abgeschlossen haben, auszahlen.

Deutsche Lichtmiete Hauptgebäude | © Deutsche Lichtmiete®

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